Businessplan

Aus SchülerfirmenWiki
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Ein ausformulierter Businessplan ist in der Regel das Dokument, das die Firmengründung gegenüber möglichen Kooperationspartnern und Investoren beschreibt. Ein umfangreiches Handbuch zur Erstellung eines professionellen Businessplans finden Sie hier. Eine mögliche Gliederung für den Businessplan einer Schülerfirma könnte wie folgt aussehen:

Businessplan-Handbuch u.a. für Schülerfirmen geeignet - mit freundlicher Unterstützung von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V.

1. Executive Summary

a. Kurzzusammenfassung

2. Produkt bzw. Dienstleistungsbeschreibung

a. Was bietet die Schülerfirma wo an?

b. Wer gehört zur Zielgruppe?

3. Markt und Wettbewerb

a. Wie groß ist der Markt?

b. Wie viel Geld gibt die Zielgruppe bisher für ähnliche Angebote aus?

c. Wer macht Ihrem Angebot Konkurrenz?

d. Was kosten die Konkurrenzangebote?

e. Welchen Vorteil/USP (Unique Selling Proposition) hat ihr Angebot?

4. Marketing und Vertrieb

a. Wie, wann und zu welchen Kosten macht die Schülerfirma Werbung?

b. Werden Kunden von der Schülerfirma direkt angesprochen?

5. Geschäftsmodell und Finanzplanung

a. Welchen Preis hat das Angebot der Schülerfirma?

b. Welche Kosten entstehen der Schülerfirma für dieses Angebot?

c. Wie viel Startkapital benötigt die Schülerfirma?

d. Wie sieht die Verkaufsplanung für die ersten Monate aus?

6. Team

a. Wer gehört zum Team?

b. Welche Kompetenzen bringen die Mitarbeiter in die Schülerfirma ein?

c. Wie sind die Aufgaben und Verantwortlichkeiten verteilt?

7. Nächste Schritte/Meilensteinplanung/Ziele

a. Was soll bis wann geschafft werden?

b. Welche wichtigen Ereignisse (z.B. Verkaufsstand beim Schulfest) stehen an?

c. Was sind persönliche Ziele der Mitarbeiter und was sind Schülerfirmen-Ziele?

Abschließend möchte ich noch bemerken, dass der Businessplan eines Startups in der Regel ganz viele Schätzungen und Annäherungen enthält, die sich nach der Firmengründung durchaus als unzutreffend herausstellen können. Dennoch bietet ein Businessplan dem Gründungsteam eine sehr gute Orientierung, welche Ziele und welche Abläufe für das Unternehmen ursprünglich geplant waren und dient damit als eine Art „Sparringspartner“ , um nach der Gründung strategische Ziele und/oder Veränderungen in der Ausrichtung des Unternehmens zu beschließen.